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Alte Schach-Zeitschriften und Schachzeitungen
Zeitschriften, Broschüren und Kataloge sind eine unerschöpfliche Quelle für
Schachfreunde mit Forschergeist, die gern auf der Suche nach verborgenen Schätzen
sind. In alten Schachzeitschriften lässt sich so manche Entdeckung machen, die auch für die aktuelle Praxis im Schachsport nützlich sein kann oder die zumindest das Wissen um das Schachspiel
erweitert. Hier gebe ich einen kleinen Einblick in eine Sammlung von Schachzeitschriften.
Aktuelle Schach-Zeitschriften, Schach-Zeitungen und Schach-Magazine werden unter dem
Navigationspunkt Verlage vorgestellt. Bitte schauen Sie dort.
Alte Illustrierte Wochenblätter mit einer Rubrik zum Schach
In einigen illustrierten Zeitschriften des ausgehenden 19. Jahrhunderts
sind Themen zum Schach behandelt worden. Hier gibt es auch
interessantes Bildmaterial zu entdecken. Ein gutes Beispiel zeigt
die folgende Ausgabe:
Keil, Ernst (Hrsg.): Die Gartenlaube - Illustriertes
Familienblatt
Jahrgang 1886, Leipzig, Ernst Keil Nachfolger, Heft 1 - 52, VI,
920 Seiten. Die Hefte enthalten u. a. auch Beiträge und
Illustrationen in Holzstich zum Thema Schachspiel.
Für größere Abbildungen bitte auf die Bilder klicken

"Schach dem König" Holzstich nach einem Gemälde von
H. Kaulbach.

Emanuel
Lasker und Wilhelm Steinitz (oben am Tisch) und unten von links nach
rechts:
Adolf Anderssen (1818 - 1879), einer der stärksten deutschen
Schachspieler des 19. Jahrhunderts.
Paul Morphy (1837 - 1884), der stärkste US-amerikanische
Schachspieler des 19. Jahrhunderts.
Johannes Hermann Zukertort (1842 - 1888) war polnisch-deutscher
Schachmeister. 1886 unterlag er Wilhelm Steinitz im ersten Wettkampf
um die Weltmeisterschaft im Schachspiel.
Hermann Louis (Ludwig) Paulsen (1833 - 1891) war auch einer der
stärksten Schachspieler im 19. Jahrhundert in Deutschland.

Holzstich-Illustration "Im Schachclub" und "Das
Blindlingsspiel"
Schachzeitschriften
vor 1945
Deutsche Arbeiter
Schachzeitung
herausgegeben von Max Wingefeld. Die Hefte erschienen seit 1909 einmal im Monat im Verlag von Emil Hofmann.
Deutsche
Schachblätter
herausgegeben von Paul Krüger. Zeitschrift des Deutschen Schachbundes e.V. und der Landesverbände. Verlagsort war Anfang des 20. Jhd. in Leipzig beim Schachverlag H. Hedewig's Nachfolger / Curt Ronniger und wurde im Auftrag des Bundesvorstandes hrsg. von Paul Krüger unter Mitwirkung von W. Mühlhäusser u. W. Schönmann.
Deutsche Schachzeitung.
Berlin, später in Leipzig. Erschienen im Verlag Veit von 1846 bis 1917 in 72 Jahrgängen. Die monatlichen Hefte der Schachzeitung sind wohl die wichtigste Publikation im deutschen Sprachraum.
Deutsches
Wochenschach und Berliner Schach-Zeitung
herausgegeben von H. Ranneforth, B. Hülsen und M. Karstedt. Potsdam, A. Stein's Verlagsbuchhandlung. Anfang des 20. Jahrhunderts erschienen zahlreiche Jahrgänge dieser Wochenzeitschrift.
Die Schachwelt
ist eine Halbmonatsschrift für das gesamte Schachleben des In- und Auslandes und wurde herausgegeben von Jacques Mieses im Berliner Verlag Wedekind in den Jahren 1911 bis 1913.
Chess
so kurz und prägnant ist der Name der englischen Schachzeitung, die von B. H. Wood in 134 Nummern in den Jahren 1935 bis 1958 herausgegeben wurde. Die Schachzeitung erschien zweimal monatlich bei Coldfield in Sutton.
Kagan's Neueste Schachnachrichten
erschien in Berlin von 1921 bis 1932 in 12 Jahrgängen. Die Schachnachrichten hatten zusätzlich Sonderhefte, Beilagen,
Jubiläumsausgaben und Sonderlieferungen und deren Vollständigkeit ist daher schwer durchschaubar, zumal auch nur teilweise Inhaltsregister erschienen.
Magdeburger Schachzeitung
wurde herausgegeben von der Schachgesellschaft Sophrosyne und dem bekannten Schachautor Max Lange (1832 - 1899). Es war das Erstlingswerk von Max Lange und
umfasst nur einen Jahrgang von 1849 mit 190 Seiten. Die Auflage war wohl sehr gering und daher ist diese Schachzeitung sehr selten geworden.
Neue Berliner Schachzeitung
wurde herausgegeben von A. Anderssen und G. R. Neumann und ab dem 4. Jahrgang von J. H. Zukertort im Berliner Verlag von Julius Springer in den Jahren 1864 bis 1871.
Neue Wiener Schach-Zeitung
Das Wort "Neue" trägt nur der 1. Jahrgang. Die Schachzeitung hat den Untertitel
Organ für das gesamte Schachleben und wurde herausgegeben von R. Wahle, A. Lewit und A. Becker in den Jahren von 1923 bis 1938 und ist die Fortsetzung der bis 1923 von Georg
Marco herausgegebenen Wiener Schachzeitung. Bis 1932 mit Jahrgangszählung I-X und ab 1933 wieder in Fortsetzung der ersten Folge als Jahrgänge XXX-XXXV. Im Oktober 1938 wurde das Erscheinen eingestellt. Neben der Deutschen Schachzeitung ist die Wiener Schachzeitung mit das wichtigste Organ im deutschsprachigen Raum gewesen.
Schach-Echo
herausgegeben von Otto Katzer erschien 1932 bis 1943 in Bochum und ab 1953 mit dem Untertitel
Die Zeitschrift für jeden Schachfreund mit Verlagsort in Königstein. In den Jahren 1943 bis 1952 erschien die Schachzeitschrift nicht.
Sonntags-Blätter für Schach-Freunde
enthält Erzählungen, Gedichte, Partien, Aufgaben aus dem Gebiete des Schach. Der bekannte Schachautor Max Lange ist der Herausgeber dieser Schachzeitung. Es erschienen insgesamt nur 35 Hefte im Jahre 1861 im Leipziger Verlag von Veit.
Wiener Schachzeitung
ist das offizielle Organ des Wiener Schach-Club und wurde herausgegeben von Georg Marco von 1898 bis 1916. Das Erscheinen wurde mit Heft 5/8
von Jahrgang 1916 bis 1923 unterbrochen.
Die Wiener Schachzeitung (Allgemeine Schach-Rundschau) wurde von
Georg Marco in Wien im Verlag der Wiener Schachzeitung herausgegeben. Diese Schachzeitung war eine der wichtigsten Publikationen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.
Aktuelle deutschsprachige Schachzeitungen
Fernschachpost
Redaktion Uwe Bekemann in Oerlinghausen (siehe hierzu den Artikel zum
Deutschen Fernschachbund auf dieser Seite) Schachzeitung
JugendSchach Herausgeber Euro Schach Dresden, Redaktion Jörg
Schulz in Berlin Kaissiber
Herausgeber und Redakteur ist Stefan Bücker in Nordwalde Karl
online Herausgeber und Redakteur Harry Schaack in Frankfurt
(siehe hierzu den Artikel auf dieser Seite) Rochade
Europa Herausgeber Carsten Köhler in Sömmerda Schachwelt
Herausgeber Jörg Hickl in Hünstetten (siehe hierzu den Artikel auf
dieser Seite)
Schach-Magazin
64 Herausgeber Schünemann Verlag in Bremen Schach-Zeitung
Herausgeber Michael Schönherr in Seevetal
Zeitschrift
Schach Herausgeber Exzelsior Verlag in Berlin
Abbildungen und ausführliche Informationen zu
- KARL Das kulturelle Schachmagazin
- Schachwelt - Das Magazin für Schachspieler
- Fernschachpost vom Deutschen Fernschachbund
- harmonie - Zeitschrift für Problemschach
- und andere
finden Sie unter dem Button Verlage in der linken
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Ausländische Schach-Zeitschriften
in englischer Sprache Chess
Chessville New
in Chess
Eine kleine Auswahl antiquarischer Schachzeitschriften
Barkhuis, F. (Hrsg.) - Deutsche Schachrundschau Caissa ( Schach-Rundschau ). Mit den offiziellen Mitteilungen Deutscher Schachbund. Weidenau ( Sieg ), Verlag Schachverlag Wilhelm Hain.
Krüger, Paul (Hrsg.) - Deutsche Schachblätter 14. Jahrgang 1925. Zeitschrift des Deutschen Schachbundes e.V. und der Landesverbände. Im Auftrag des Bundesvorstandes herausgegeben von Paul Krüger unter Mitwirkung von W. Mühlhäusser und W. Schönmann.
finden Sie auch auf meiner Seite http://www.elke-rehder.de/Antiquariat/Schachbuecher-Schachspiel.htm
Eine Auswahl einzelner Schachmagazine,
Schach-Festschriften, Broschüren, Ausstellungskataloge usw.
Barkhuis, F. (Hrsg.): Deutsche Schachrundschau Caissa.
Weidenau-Sieg, Dornseiffer, 1950.
Nickel, Arno (Hrsg.): Schach-Journal. Schachtraining, Schachpsychologie und Schachgeschichte. Zeitschrift für wissenschaftlich-literarische Beiträge zum Schachspiel. Titelbild
"Remis" von Elke Rehder. Berlin, Edition Marco, 1992. 112 Seiten mit zahlreichen schwarz-weißen Abbildungen. Broschur. Format 16,5 x 24 cm.

Rehder, Elke: Schach-Katalog 1998. Die in der ELKE REHDER PRESSE von 1993 bis 1998 erschienenen Künstlerbücher und Kunstpostkarten zum Thema Schach. Hamburg / Barsbüttel, Elke Rehder Presse,
1998. 12 Seiten mit 33 schwarz-weißen Abbildungen. Broschur DIN A5.

Rehder, Elke: Elke Rehder – Schach. Ausstellung 1996 im Bergstedter Schachklub Hamburg. Hamburg, Bergstedter Schachklub, 1996. 28 Seiten mit 20 schwarz-weißen Abbildungen. Broschur DIN A5.
Rehder, Elke: Ausstellungsprojekt Schünemannsche Mühle. Bundesakademie Wolfenbüttel. Rauminstallation von Elke Rehder. 15.11.1992 bis 31.03.1993. Wolfenbüttel, ohne
Verlagsangabe, 1992. Wissenschaftliche Begleitung durch Renate Dittscheidt vom Sprengel Museum Hannover. 4 Seiten Format DIN A4. Innenseite mit
doppelblattgroßer Farbabbildung der Rauminstallation auf Foramt DIN A3.

Schal, Hans Peter: 50 Jahre Schachverein 47 Bayer Dormagen. 1947 – 1997. Dormagen, SV47, 1997. 80 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. Broschur DIN A4.
Enthält u. a. den Artikel "Kunst und Schach" von Dr.
Karlheinz Schauerte, mit Abbildungen nach Radierungen von Elke
Rehder.
Tischbierek, Raj (Redaktion): Schach. Der königliche Ratgeber für jeden. Berlin, Sportverlag, 45. Jahrgang 1991. 54 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. Broschur. DIN A5.
div. Künstler: Schachfaszinationen. Bilder, Objekte, Spiele, Skulpturen, Zeichnungen, Lithographien, Collagen, Radierungen, Grafiken, Schmuckdesign. Arbeiten zum Thema Schach zeitgenössischer Künstler im Glockenmuseum Gescher. Gescher, Glockenmuseum, 1991. 48 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. Broschur. DIN A4. Unter
anderem mit einem Beitrag zur Schachkünstlerin Elke Rehder.

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Seite oder auf meine Hauptseite http://www.elke-rehder.de
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