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Schach Kultur
Schachsammlung Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
Dank der Schenkungen von Wilhelm Maßmann und Gerd Meyer verfügt die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek über die wohl größte in öffentlichem Besitz befindliche Sammlung von Schachliteratur in Deutschland. Das Buch von Siegfried Schönle "Schachschätze aus Lübeck" möchte ich an dieser Stelle empfehlen. Es ist ein Erinnerungsbuch an den 1994 leider verstorbenen Schachsammler Gerd Meyer aus Lübeck, der einer der ersten Abonnenten der
Elke Rehder Presse war.
Schachschätze aus Lübeck
Gerd Meyer (Lübeck)
Erinnerungsbuch zum 75-jährigen Geburtstag
aus der Reihe Schach-Forschungen N° 26
Verfasser: Siegfried Schönle
Imprimatur: Egbert Meissenburg
Erscheinungsjahr: 2004. ISBN 3-921996-62-X
Die Kieler Sammlung umfasst mehr als 13.000 Bände. Im Jahre 2000 ist ein gedruckter Katalog des gesamten Schachbuchbestandes erschienen. Der Katalog wurde von Horst Lüders und Christine Möhle bearbeitet und enthält die Schachbibliotheken Wilhelm Maßmann und Gerd Meyer in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek mit den Neuerwerbungen, Ergänzungen und Nachträgen bis Oktober 1999. ISBN 3-9806906-1-X
Dieser Katalog der Schachbücher ist jetzt auch in einer frei zugänglichen Datenbank im Internet einzusehen. Hier geht es zum Kieler Schachkatalog
Ausstellung "Landesweit" der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek
Die Ausstellung "Landesweit" zeigte vom 22. März bis 24. Mai 2009 Neuerwerbungen der Landesgeschichtlichen Sammlung aus 25 Jahren. Der Ausstellungskatalog wurde zusammengestellt von Jens Ahlers, Hans-Günther Andresen, Dieter Lohmeier und Bärbel Manitz. Das großformatige Buch umfasst 224 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. ISBN 978-3-941713-03-1

Schachnovelle mit Holzschnitten von Elke Rehder. Doppelseite aus dem Katalog der Ausstellung "Landesweit" in der Landesbibliothek in Kiel
Der Verein Historische Landeshalle für Schleswig-Holstein e.V. und die
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek luden zur Ausstellungseröffnung am 22. März 2009 ein. Begrüßung durch Herrn Dr. Jens Ahlers und Dr. Jürgen Falkenhagen. Grußwort von Staatssekretär Heinz Maurus und Einführung von Prof. Dr. Dieter Lohmeier. Die Landesgeschichtliche Sammlung, die Pinakothek der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek in Kiel für Geschichte und Kulturgeschichte des Landes
Schleswig-Holstein zeigte in dieser Ausstellung die Neuerwerbungen aus den Jahren 1981 bis 2005, in denen die Kunsthistorikerin Frau Dr. Renate Paczkowski die Landesgeschichtliche Sammlung leitete.
In der Sammlung der Landesbibliothek befinden sich über 60 Künstlerbücher, von denen in dieser Ausstellung neun gezeigt
wurden. Ausgestellt und im Katalog abgebildet ist auch die Mappe mit 6 Farbholzschnitten von Elke Rehder zur Schachnovelle von Stefan Zweig. Die Mappe erschien 1996 in der
Elke Rehder Presse
in Barsbüttel in einer nummerierten und signierten Auflage von 36 Exemplaren. Der Direktor der Landesbibliothek Herr Dr. Jens Ahlers schreibt in dem genannten Ausstellungskatalog hierzu folgendes:
"Elke Rehder veröffentlicht seit 1993 Künstlerbücher. Sie hat sich mehrfach mit dem Schachspiel beschäftigt und versucht, literarische Ausdruckformen bildnerisch umzusetzen. So entstand unter anderen Werken zum Thema Schach 1996 diese Mappe mit 6 Farbholzschnitten. Unter den von ihr stammenden Werken besitzt die Landesbibliothek auch ihr erstes Künstlerbuch "Schach - ein Gesellschaftsspiel" von 1993 ..."

Die
Schachnovelle von Stefan Zweig mit Holzschnitten von Elke Rehder. Detail aus der Ausstellung "Landesweit" in Kiel
Carolus
Chess Die bei Google eingerichtete Internetseite
Carolus Chess bietet umfangreiche Informationen in englischer Sprache und
interessantes Bildmaterial zur Geschichte und Kultur des Schachspiels http://sites.google.com/site/caroluschess/ Carolus
Chess wird von Leo Hovestadt aus Groningen gepflegt und ständig
erweitert. Ebenfalls beachtenswert ist auch die Bildergalerie von Leo
Hovestadt. Auf der Google Plattform Picasa sind dort mehr als Hundert
Bilder-Alben zum Thema Schach zu finden. Zur Bildergalerie geht es hier: http://picasaweb.google.com/112816884821337358713 Raindropchess
(Regentropfenschach) ist eine neue Variante des Schachspiels. Jozias
Hillenkamp ist der Erfinder dieses Spiels. Seit Juni 2010 gibt es
Raindropchess als gemeinsames Unternehmen mit Leo Hovestadt. Raindropchess
ist international und wird bereits in zahlreichen Ländern gespielt. Es
gibt eine deutschsprachige Internetseite, die ich sehr empfehlen kann www.raindropchess.de 
Ken Whyld Association
Dr.
Ralf J. Binnewirtz ist der Webmaster der mehrsprachigen
Internetseite www.kwabc.org Es
ist eine vielfältige Website mit interessanten Beiträgen von Michael Negele
und vielen anderen Autoren. Die BoC - Datenbank zur Schach-Bibliographie
wird von Jurgen Stigter in Amsterdam betrieben. Sein Ziel ist die bibliographische Erfassung aller Schachbücher. Die gesamte Schachliteratur soll in einer zentralen Datenbank gesammelt werden.
Die Vereinigung fördert die Kontakte von Sammlern, Forschern und Institutionen, die sich mit Schachliteratur
beschäftigen und unterstützt Publikationen schachhistorischer Themen.
Emanuel Lasker Gesellschaft
Emanuel Lasker war 27 Jahre lang Schach Weltmeister und außerdem Mathematiker, Philosoph, Theoretiker und Erfinder vieler Spiele. Der Verein pflegt und verbreitet das kulturelle und geistige Erbe von Emanuel Lasker und seinen Zeitgenossen in Schach, Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Geist. Der Verein gründete auch eine Initiative zur Errichtung eines Schachmuseums in Berlin zur Bewahrung und Pflege großer privater deutscher Schachsammlungen. Der Schachhistoriker, Schachbibliograph und Schachsammler Egbert Meissenburg und die Initiativgruppe Königstein ( IGK ) sind auf dieser Website mit mehreren Beiträgen vertreten. Zum 5. Symposium 1999 in Hamburg waren dank der Organisation von Egbert Meissenburg zahlreiche Mitglieder der Initiativgruppe Königstein zu Gast in meinem Atelier in Barsbüttel bei Hamburg, u.a. Dr. Thomas H. Thomsen, Königstein / Professor Dr. Gunther G. Bauer, Salzburg / Yuri Averbach, Moskau / Horst Lüders, Kiel / Koichi Masukawa, Japan / Mike Pennell, London. www.lasker-gesellschaft.de
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Läufer
im Angriff Siegfried
Schönle
ist ein exzellenter Kenner der Schachliteratur. Insbesondere die Schriften
Jean Pauls enthalten zahlreiche Bezüge zum Schachspiel. Siegfried
Schönle hat uns diesen Schatz auf der Homepage von Gerhard Josten
ausgebreitet. Im
April 2009 fand in Erlangen ein sehr interessantes Schach-Symposium statt,
an dem auch Siegfried Schönle aktiv beteiligt war. Ich möchte allen
Schachfreunden das Programm dieses
Symposiums nachträglich bekannt geben: SCHWARZ-WEISSE WELTEN
-
SCHACH IN LITERATUR, KUNST UND KULTUR1. bis 3. April 2009 in Erlangen, Aula im Egloffsteinischen Palais der Volkshochschule, Friedrichstr. 17 I.
Teil: Spielarten: Schach, Genres und SchreibweisenClaudia Ott: Der Zug des Affen.
Schach in der arabischen Literatur
Justin Vollmann: Schachszenen in der mittelhochdeutschen Epik
Hans Richard Brittnacher:"Gardez la dame!" – "Cherchez la
femme!" Das Schachspiel als Strukturmodell für Thriller und Kriminalroman II. Spielzüge:
Schachkalkül und -repräsentationAndré Otto: Zur Dimensionalität
des Schachspiels in Lewis Carrolls "Through the Looking-Glass"
Hinrich Hudde: "Zweispringerspott": Die Schachpartie in Samuel Becketts Roman
"Murphy"
Alexander Belobratow: Schachdarstellung in der deutschsprachigen und russischen Prosa der 1930er Jahre
Ulrich Ernst: Ludistische Erzählkonzepte im experimentellen Roman
III. Spielfelder: Schach in politisch-ideologischen Diskursen
Dietmar Peil: Das Schachspiel in der politischen Metaphorik
Markus May: Die Kunst des Schachs im napoleonischen Zeitalter. Wilhelm Heinses Roman
"Anastasia und das Schachspiel"
Horst Weich: Schach als Schule des Lebens? Zu Ideologie und Ästhetik bei Fernando Pessoa
Leonard Olschner: Wolfgang Kohlhaases Hörspiel Die Grünstein-Variante und das Holocaust-Verständnis der DDR
Siegfried Schönle: Schach und Moral in Drucken der Barockzeit. Fundstücke eines Sammlers
IV. Spielregeln: Schach und Diskursordnungen
Barbara Holländer: Das Schachspiel
als Fokus einer enzyklopädischen Ordnung mittelalterlichen Wissens
Hanna Eglinger: Spieler oder Spielfigur? Schach als epistemologisches Modell in skandinavischer Gegenwartsliteratur
Hans Petschar: Das Schachspiel – ein historischer Welt- und Wissensraum
V. Spielsteine: Schachästhetik
Tobias Janz:
"Chess-Pieces" – Schach in der musikalischen Avantgarde
Erika Greber: Der Schwarz-Weiß-Film im Schachfieber (Vsevolod Pudovkin)
Ernst Strouhal: Hartwigs Problem. Bauhaus-Ästhetik am Beispiel des Schachspiels
Hans Holländer: Schachlabyrinthe der Malerei im 20. Jahrhundert
Veranstalter:
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg
Prof. Dr. Erika Greber und PD Dr. Markus May
Lehrstuhl für Komparatistik
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Stürmischer
Angriff Schach und Kultur von Frank Mayer
Eine sehr interessante Website wird von Frank Mayer aus Sitges bei Barcelona präsentiert. Die Seite bietet eine Fülle interessanter Artikel zum Thema Schach und Kultur. Bislang veröffentlichte Frank Mayer regelmäßig im spanischen Sprachraum und auch beim Deutschen Schachbund über verschiedene Themen.
Hier kommen Sie direkt zur Website http://schach-und-kultur.com
Kreativität und Originalität mit
einem romantischen Geist. Michail Tchigorin (1850-1908) war
ein wichtiger russischer Schachspieler, der Gründer der russischen
Schachschule und zwischen 1883 und 1898 zählte er zu den besten 5
Spielern der Welt.
mehr
"Die
letzte Partie" (La rivincita di Capablanca) von Fabio Stassi.
Die beiden Schachgenies Alexander Aljechin und José Raúl Capablanca
waren anfangs enge Freunde, dann erbitterte Gegner. Ein
spannender Schach-Roman. mehr
"Die Schlacht" eine neue,
interessante Schach-Erzählung von Patricia Teullet in der Übersetzung von Frank Mayer
erinnert mich an die Sage von Rodulf und Rumetrud der Gebrüder
Grimm, dessen Ursprung auf die Aufzeichnungen eines Lombardischen
Mönches zurückzuführen sind. mehr
Auf der Suche nach…..Josh
Waitzkin. Der Film "Searching for Bobby Fischer" /
"Das Königspiel. Ein Meister wird geboren" mit
interessantem Fotomaterial zum Schachspiel. mehr
Die Schach-Partie mit Leo Trotzki. Aus dem
bewegtem Leben des Schach-Genies Alexander Aljechin. mehr
Was und wo muss ich morgen opfern?
Eine Schach-Anekdote um Mikhail Tal und Franz Kuijpers. mehr
Das Schachspiel oder der Inbegriff
des geistigen Gutes. "Liber de moribis hominum et de officiis
nobilium, sive super ludum scacchorum" von Jacobo de
Cessolis Dominico Lombardo. "Schach ist das
Leben" Bobby Fischer. mehr
Une petite combinaison "à la
Morphy". Paul Morphy und die von José Raúl Capablanca als
"petite combinaison" bezeichnete Schach-Kombination. mehr
Capablanca gegen einen Marsmenschen
ist ein lustiger Schach-Artikel. mehr
Anmerkungen zu dem Film "La
Tabla de Flandes", in dem es um ein Schach-Gemälde des flämischen
Meisters Pieter van Huys mit dem Titel "Die Schachpartie"
geht. mehr
Der Humor von Savielly Grigoriewitsch Tartakower, polnisch-französischer Schachmeister und Buchautor (1887 - 1956). Mit Fotos von Tartakower, Paul Keres und Carl Carls sowie einem Gruppenfoto vom Schach-Turnier in Nottingham 1936 mit Tartakower, Vidmar, Bogoljubow, Tyler, Flohr, Reshevsky, Botvinnik, Mackenzie, Lasker, Capablanca, Euwe, Alekhine, Winter u.a.
mehr Der
Schachspieler Rudolf
Spielmann – der letzte Romantiker.
mehr
Von der Liebe zum Schach. José Raúl Capablanca.
mehr
Eine tragisch-komische Episode um
den Schachspieler Akiva Rubinstein. mehr
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Schach-Absturz Gerhard
Jostenhat eine
Internetseite www.schachquellen.de
mit hervorragenden Beiträgen internationaler Experten, wie beispielsweise
Egbert Meissenburg, Yuri Averbakh, Peter Banaschak, Pavle Bidev, Ricardo Calvo, Jean-Louis
Cazaux, Gianfelice Ferlito, Alessandro Sanvito, Victor Keats, Alex Kraaijeveld, Joseph Needham, Myron J. Samsin, Kenneth Whyld u.a. Schachkultur im Saarland
Seit 2008 gibt es den Verein Saarländische Schachkultur e.V. in Saarbrücken unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Ulrich Höfer. Der Verein will die Schachkultur fördern und die schachlichen Kulturwerte in der Region pflegen und erhalten. Zu diesem Zweck soll auch ein Schachmuseum eingerichtet werden. Neben der Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Schachverband 1921 e.V. und dem Deutschen olympischen Schachbund (DOSB) ist vor allem das
überregionale Engagement zu begrüßen. Der Internetauftritt des Vereins präsentiert sich teils zweisprachig in deutsch und französisch. Bitte schauen Sie hier: http://schachkultur.eu
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Schutzbedürftiger
Bauer ChessBase
Die ChessBase GmbH in Hamburg ist für hervorragende Schach-Software bekannt und hat außerdem auf
ihrer Website sehr interessante Artikel zu den Themen Schach in der Kunst und in der
Literatur und zur Ausstellung SCHACHPARTIE DURCH ZEITEN UND WELTEN im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg 2005.
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Harald E. Balló
Sehr zu empfehlen sind auch die umfangreichen Seiten der Schach-Bibliographie von Harald Balló. Hier finden Sie auch interessante Informationen zur Geschichte des Schachspiels. www.ballo.de
Elke Rehder - Kulturgesellschaft
EuropaEine zeitgenössische Dokumentation, eine künstlerische Aufarbeitung, viele Erwartungen an Europa. Hamburg, Struck 1992. ISBN 3-922664-04-0

Statements aus dem Buch (Auswahl)
Europa wird nur dann eine Zukunft haben, wenn es sich auf seine kulturellen Traditionen besinnt, die
letztlich auch seine Identität ausmachen. Nur das Bewusstsein der kulturellen Einheit
in der herrlichen Vielfalt wird uns Europäer in die Lage versetzen, die schweren Aufgaben der Zukunft zu bewältigen.
Prof. Justus Frantz, Schleswig-Holstein Musik Festival
Kunst und Kultur stellen heute mehr denn je eine internationale Sprache dar. Nichts
vermag die Integration der Völker und die Toleranz unter ihnen mehr befördern, als eine lebendige Kunst und Kultur.
Valentin Rothmaler, BBK Bundesverband Bildender Künstler in Schleswig-Holstein
Für die Künstler ist die gemeinsame Sprache der Kunst eine selbstverständliche Tatsache. Die Künstler sind traditionsgemäß, von ihrem Denken und von ihrem Handeln her bestimmt, die Vorreiter eines neuen Europas.
Dr. Jean-Christophe Ammann, Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main
Ein Europa in Frieden und Freiheit ist der Garant für die Erhaltung vielfältiger Kulturen in Europa; Bestrebungen nach Monokultur in Europa gefährden Frieden und Freiheit in der Welt.
Bence Fritzsche, Chefredakteur der Zeitschrift "atelier", Köln
Die Stärke Europas ist die gewachsene kulturelle Vielfalt. Sie ist der kreative Humus, den wir anderen Kontinenten voraus haben. Sie wird Europa befähigen, auch im 21. Jahrhundert eine entscheidende Rolle zu spielen. Allen Vereinheitlichungsbestrebungen auch auf diesem Gebiet zum Trotz: man
muss die kulturelle Vielfalt unbedingt erhalten und fördern.
Dr. Christa Maar, Chefradaktion PAN, München
Das gemeinsame Europa wird gelingen, wenn die Nationalstaaten immer unwichtiger und die neuen Kulturregionen immer wichtiger werden.
Siegfried Hummel, Kulturreferent der Landeshauptstadt München
Die Fremdheit, nicht die viel beschriebene Nähe kultureller Traditionen in Europa ist der Anstoß zum Lernen, zur Grenzüberschreitung, zu Interkulturalität. Humane und
zivile Gesellschaften entstehen nicht durch vorgespiegelten Gemeinschaftssinn, sondern durch Verständnis und Akzeptanz der wirklichen Unterschiede.
Prof. Dr. Dr. Peter Alheit, Kultursoziologe, Bremen
Ohne seine kulturellen Energien hätte Europa nach dem deutschen faschistischen Terror sein Selbstbewußtsein nicht wiedererlangt, nicht den Frieden in der Nachkriegszeit gesichert und schließlich nicht die Mauern zerbrochen und in einer friedvollen Revolution Zukunft gewinnen können. Ohne künstlerisches Schaffen gibt es kein menschenwürdiges Europa.
Dr. Olaf Schwencke, Präsident der Hochschule der Künste, Berlin
Es gibt keine dauerhafte ökonomische Entwicklung, keinen sozialen Fortschritt, keine stabile Demokratie, keinen Frieden in der Welt ohne eine Entfaltung selbstbewußter und sich gegenseitig befruchtender Kulturen.
François Mitterand, französischer Staatspräsident

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