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Schach Kultur |
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Emanuel Lasker GesellschaftEmanuel Lasker war 27 Jahre lang Schach Weltmeister und außerdem Mathematiker, Philosoph, Theoretiker und Erfinder vieler Spiele. Der Verein pflegt und verbreitet das kulturelle und geistige Erbe von Emanuel Lasker und seinen Zeitgenossen in Schach, Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Geist. Der Verein gründete auch eine Initiative zur Errichtung eines Schachmuseums in Berlin zur Bewahrung und Pflege großer privater deutscher Schachsammlungen. Der Schachhistoriker, Schachbibliograph und Schachsammler Egbert Meissenburg und die Initiativgruppe Königstein ( IGK ) sind auf dieser Website mit mehreren Beiträgen vertreten. Zum 5. Symposium 1999 in Hamburg waren dank der Organisation von Egbert Meissenburg zahlreiche Mitglieder der Initiativgruppe Königstein zu Gast in meinem Atelier in Barsbüttel bei Hamburg, u.a. Dr. Thomas H. Thomsen, Königstein / Professor Dr. Gunther G. Bauer, Salzburg / Yuri Averbach, Moskau / Horst Lüders, Kiel / Koichi Masukawa, Japan / Mike Pennell, London.
ChessBaseDie ChessBase GmbH in Hamburg ist für hervorragende Schach-Software bekannt und hat außerdem auf Ihrer Website sehr interessante Artikel zu den Themen Schach in der Kunst und in der Literatur. Siegfried
Schönle ist wie Egbert Meissenburg ein exzellenter Kenner der Schachliteratur. Insbesondere die Schriften Jean Pauls enthalten zahlreiche Bezüge zum Schachspiel. Siegfried Schönle hat uns diesen Schatz auf der Homepage von Gerhard Josten ausgebreitet mehr Im April 2009 fand in Erlangen ein sehr interessantes Schach-Symposium statt, an dem auch Siegfried Schönle aktiv beteiligt war. Ich möchte hier allen Schachfreunden, die nicht nur am Schachsport interessiert sind, sondern auch an kulturellen und literarischen Themen das Programm dieses Symposiums vorstellen. Vielleicht erwecke ich hierdurch noch mehr "Hunger" nach einzelnen Themen bzw. Dozenten zu recherchieren. SCHWARZ-WEISSE WELTEN | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Schach-Absturz | Schutzbedürftiger Bauer |
Sehr zu empfehlen sind auch die umfangreichen Seiten der Schach-Bibliographie von Harald Balló. Hier finden Sie auch interessante Informationen zur Geschichte des Schachspiels.
www.ballo.de
hat eine Internetseite mit hervorragenden Beiträgen internationaler Experten. Um Ihnen den Besuch dieser interessanten Homepage schmackhaft zu machen möchte ich hier kurz einen Überblick über die Themen geben:
Egbert Meissenburg:
Some facts, dates and bibliographic informations concerning the Initiative Group Königstein (IGK)
Yuri Averbakh, Moscow, 1999
Peter Banaschak, 30 May 2000:
Chinese-Western contacts and chess
Pavle Bidev, Yu Igalo, 1987:
HOW I REORIENTATED MY CHESS BELIEFS
Ricardo Calvo, Madrid, 1996:
SOME FACTS TO THINK ABOUT
Jean-Louis Cazaux, Toulouse, 2001:
IS CHESS A HYBRID GAME?
Gianfelice Ferlito and Alessandro Sanvito:
Origins of ChessProtochess, 400 B.C. to 400 A.D.
Gerhard Josten, Cologne, 2001:
Chess – a living fossil
Victor Keats, London, 1993:
IS CHESS MENTIONED IN THE TALMUD?
Alex Kraaijeveld: BOARD GAMES STUDIES 3, 2000:
Origin of chess - a phylogenetic perspective
Egbert Meissenburg, Seevetal, 1998:
THE STATE OF CHESS RESEARCH
Joseph Needham, Cambridge, 1962:
THOUGHTS ON THE ORIGIN OF CHESS
Myron J. Samsin, Ottawa, 2002:
PAWNS AND PIECES - TOWARDS THE PREHISTORY OF CHESS
Kenneth Whyld, Caistor, Great Britain, 1996:
THE BIRTHPLACE OF CHESS - Some Reflections
Wenn Sie jetzt Appetit auf den Inhalt bekommen haben, besuchen Sie bitte die Seite von Gehard Josten www.schachquellen.de
Das Rätsel um das sogenannte Schachgemälde eines gewissen Anthony Rosenbaum konnte noch nicht ganz abschließend geklärt werden. Jedoch ist es Gerhard Josten unter Mitwirkung von Frank Meyer in detektivischer Kleinarbeit gelungen, Licht in die dunkle Angelegenheit zu bringen. Ein Artikel hierzu erschien auch im Juli 2009 in der Rochade Europa. Über den Kontakt mit Frank Mayer war auch ich in dieser Angelegenheit aktiv geworden und stellte zunächst die Vermutung auf, dass es sich bei diesem Bild auch um eine Lithographie handeln könnte, die vielleicht später mit Eiweiß geschönt, d. h. übermalt wurde.
Das Bild zeigt im Vordergrund zwölf bekannte Schachspieler um den Hamilton-Russel Cup gruppiert: Henry Edward Bird, Joseph Henry Blackburne, Richard Dawson, Charles Godfrey Gumpel, Bernhard Horwitz, Johann Jakob Lowenthal, George Alcock Macdonnell, James Mason, Anthony Rosenbaum, Wilhelm Steinitz, George Walker und Johannes Hermann Zukertort. mehr
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| Einbanddeckel des Künstlerbuches | Seite aus dem Künstlerbuch "Schachwelt" |
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| Schach - Bauernlawine | Schach - Gegenstoß |
Dank der Schenkungen von Wilhelm Maßmann und Gerd Meyer verfügt die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek über die wohl größte in öffentlichem Besitz befindliche Sammlung von Schachliteratur in Deutschland. Das Buch von Siegfried Schönle "Schachschätze aus Lübeck" möchte ich an dieser Stelle empfehlen. Es ist ein Erinnerungsbuch an den 1994 leider verstorbenen Schachsammler Gerd Meyer aus Lübeck, der einer der ersten Abonnenten der
Elke Rehder Presse war.
Schachschätze aus Lübeck
Gerd Meyer (Lübeck)
Erinnerungsbuch zum 75-jährigen Geburtstag
aus der Reihe Schach-Forschungen N° 26
Verfasser: Siegfried Schönle, Kirchweg 70, 34119 Kassel
Imprimatur: Egbert Meissenburg, Elbdeich 164, 21217 Seevetal
Erscheinungsjahr: 2004. ISBN 3-921996-62-X
Die Kieler Sammlung umfasst mehr als 13.000 Bände. Im Jahre 2000 ist ein gedruckter Katalog des gesamten Schachbuchbestandes erschienen. Der Katalog wurde von Horst Lüders und Christine Möhle bearbeitet und enthält die Schachbibliotheken Wilhelm Maßmann und Gerd Meyer in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek mit den Neuerwerbungen, Ergänzungen und Nachträgen bis Oktober 1999. ISBN 3-9806906-1-X
Dieser Katalog der Schachbücher ist jetzt auch in einer frei zugänglichen Datenbank im Internet einzusehen. Hier geht es zum Kieler Schachkatalog
Die Ausstellung "Landesweit" zeigte vom 22. März bis 24. Mai 2009 Neuerwerbungen der Landesgeschichtlichen Sammlung aus 25 Jahren. Der Ausstellungskatalog wurde zusammengestellt von Jens Ahlers, Hans-Günther Andresen, Dieter Lohmeier und Bärbel Manitz. Das großformatige Buch umfasst 224 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. ISBN 978-3-941713-03-1

Schachnovelle mit Holzschnitten von Elke Rehder. Doppelseite aus dem Katalog der Ausstellung "Landesweit" in der Landesbibliothek in Kiel
Der Verein Historische Landeshalle für Schleswig-Holstein e.V. und die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek luden zur Ausstellungseröffnung am 22. März 2009 ein. Begrüßung durch Herrn Dr. Jens Ahlers und Dr. Jürgen Falkenhagen. Grußwort von Staatssekretär Heinz Maurus und Einführung von Prof. Dr. Dieter Lohmeier. Die Landesgeschichtliche Sammlung, die Pinakothek der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek in Kiel für Geschichte und Kulturgeschichte des Landes Schleswig-Holstein zeigt in dieser Ausstellung die Neuerwerbungen aus den Jahren 1981 bis 2005, in denen die Kunsthistorikerin Frau Dr. Renate Paczkowski die Landesgeschichtliche Sammlung leitete.
In der Sammlung der Landesbibliothek befinden sich über 60 Künstlerbücher, von denen in dieser Ausstellung neun gezeigt werden. Ausgestellt und im Katalog abgebildet ist auch die Mappe mit 6 Farbholzschnitten von Elke Rehder zur Schachnovelle von Stefan Zweig. Die Mappe erschien 1996 in
der
Elke Rehder Presse
in Barsbüttel in einer nummerierten und signierten Auflage von 36 Exemplaren. Der Direktor der Landesbibliothek Herr Dr. Jens Ahlers schreibt in dem genannten Ausstellungskatalog hierzu folgendes:
"Elke Rehder veröffentlicht seit 1993 Künstlerbücher. Sie hat sich mehrfach mit dem Schachspiel beschäftigt und versucht, literarische Ausdruckformen bildnerisch umzusetzen. So entstand unter anderen Werken zum Thema Schach 1996 diese Mappe mit 6 Farbholzschnitten. Unter den von ihr stammenden Werken besitzt die Landesbibliothek auch ihr erstes Künstlerbuch "Schach - ein Gesellschaftsspiel" von 1993 ..."

Die
Schachnovelle von Stefan Zweig mit Holzschnitten von Elke Rehder.
Detail aus der Ausstellung "Landesweit" in Kiel
eine zeitgenössische Dokumentation, eine künstlerische Aufarbeitung, viele Erwartungen an Europa. Hamburg, Struck 1992. ISBN 3-922664-04-0

Statements aus dem Buch (Auswahl)
Europa wird nur dann eine Zukunft haben, wenn es sich auf seine kulturellen Traditionen besinnt, die
letztlich auch seine Identität ausmachen. Nur das Bewußtsein der kulturellen Einheit
in der herrlichen Vielfalt wir uns Europäer in die Lage versetzten, die schweren Aufgaben der Zukunft zu bewältigen.
Prof. Justus Frantz, Schleswig-Holstein Musik Festival
Kunst und Kultur stellen heute mehr den je eine internationale Sprache dar. Nicht vermag die Integration der Völker und die Toleranz unter ihnen mehr befördern, als eine lebendige Kunst und Kultur.
Valentin Rothmaler, BBK Bundesverband Bildender Künstler in Schleswig-Holstein
Für die Künstler ist die gemeinsame Sprache der Kunst eine selbstverständliche Tatsache. Die Künstler sind traditionsgemäß, von ihrem Denken und von ihrem Handeln her bestimmt, die Vorreiter eines neuen Europas.
Dr. Jean-Christophe Ammann, Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main
Ein Europa in Frieden und Freiheit ist der Garant für die Erhaltung vielfältiger Kulturen in Europa; Bestrebungen nach Monokultur in Europa gefährden Frieden und Freiheit in der Welt.
Bence Fritzsche, Chefredakteur der Zeitschrift "atelier", Köln
Die Stärke Europas ist die gewachsene kulturelle Vielfalt. Sie ist der kreative Humus, den wir anderen Kontinenten voraus haben. Sie wird Europa befähigen, auch im 21. Jahrhundert eine entscheidende Rolle zu spielen. Allen Vereinheitlichungsbestrebungen auch auf diesem Gebiet zum Trotz: man
muss die kulturelle Vielfalt unbedingt erhalten und fördern.
Dr. Christa Maar, Chefradaktion PAN, München
Das gemeinsame Europa wird gelingen, wenn die Nationalstaaten immer unwichtiger und die neuen Kulturregionen immer wichtiger werden.
Siegfried Hummel, Kulturreferent der Landeshauptstadt München
Die Fremdheit, nicht die viel beschriebene Nähe kultureller Traditionen in Europa ist der Anstoß zum Lernen, zur Grenzüberschreitung, zu Interkulturalität. Humane und
zivile Gesellschaften entstehen nicht durch vorgespiegelten Gemeinschaftssinn, sondern durch Verständnis und Akzeptanz der wirklichen Unterschiede.
Prof. Dr. Dr. Peter Alheit, Kultursoziologe, Bremen
Ohne seine kulturellen Energien hätte Europa nach dem deutschen faschistischen Terror sein Selbstbewußtsein nicht wiedererlangt, nicht den Frieden in der Nachkriegszeit gesichert und schließlich nicht die Mauern zerbrochen und in einer friedvollen Revolution Zukunft gewinnen können. Ohne künstlerisches Schaffen gibt es kein menschenwürdiges Europa.
Dr. Olaf Schwencke, Präsident der Hochschule der Künste, Berlin
Es gibt keine dauerhafte ökonomische Entwicklung, keinen sozialen Fortschritt, keine stabile Demokratie, keinen Frieden in der Welt ohne eine Entfaltung selbstbewußter und sich gegenseitig befruchtender Kulturen.
François Mitterand, französischer Staatspräsident