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Schach Kultur

Schach und Kultur von Frank Mayer

Eine sehr interessante Website wird von Frank Mayer aus Sitges bei Barcelona präsentiert. Die Seite bietet eine Fülle interessanter Artikel zum Thema Schach und Kultur. Bislang veröffentlichte Frank Mayer regelmäßig im spanischen Sprachraum und auch beim Deutschen Schachbund über verschiedene Themen. Hier kommen Sie direkt zur Website www.schach-und-kultur.com

Kreativität und Originalität mit einem romantischen Geist. Michail Tchigorin  (1850-1908) war ein wichtiger russischer Schachspieler, der Gründer der russischen Schachschule und zwischen 1883 und 1898 zählte er zu den besten 5 Spielern der Welt. mehr

"Die letzte Partie" (La rivincita di Capablanca) von Fabio Stassi. Die beiden Schachgenies Alexander Aljechin und Raoul Capablanca waren anfangs enge Freunde, dann erbitterte Gegner. Ein spannender Schach-Roman. mehr
zur Rezension von Dr. Peter Münder: Fabio Stassi: Die letzte Partie 

"Die Schlacht" eine neue, interessante Schach-Erzählung von Patricia Teullet in der Übersetzung von Frank Mayer erinnert mich an die Sage von Rodulf und Rumetrud der Gebrüder Grimm, dessen Ursprung auf die Aufzeichnungen des Lombardischen Mönches zurückzuführen sind. mehr

Auf der Suche nach…..Josh Waitzkin. Der Film "Searching for Bobby Fischer" / "Das Königspiel. Ein Meister wird geboren" mit interessantem Fotomaterial zum Schachspiel. mehr

Die Schach-Partie mit Leo Trotzky. Aus dem bewegtem Leben des Schach-Genies Alexander Aljechin. mehr

Was und wo muss ich morgen opfern?  Eine Schach-Anekdote um Mikhail Tal und Franz Kuijpers. mehr

Das Schachspiel oder der Inbegriff des geistigen Gutes. "Liber de moribis hominum et de officiis nobilium, sive super ludum scacchorum" von Jacobo de Cessolis Dominico Lombardo. "Schach ist das Leben" Bobby Fischer. mehr

Une petite combinaison “à la Morphy”.  Paul Morphy und die von José Raúl Capablanca als "petite combinaison" bezeichnete Schach-Kombination. mehr

Capablanca gegen einen Marsmenschen ist ein lustiger Schach-Artikel. mehr

Anmerkungen zu dem Film "La Tabla de Flandes", in dem es um ein Schach-Gemälde des flämischen Meisters Pieter van Huys mit dem Titel "Die Schachpartie" geht. mehr

Der Humor von Savielly Grigoriewitsch Tartakower, polnisch-französischer Schachmeister und Buchautor (1887 - 1956). Mit Fotos von Tartakower, Paul Keres und Carl Carls sowie einem Gruppenfoto vom Schach-Turnier in Nottingham 1936 mit Tartakower, Vidmar, Bogoljubow, Tyler, Flohr, Reshevsky, Botvinnik, Mackenzie, Lasker, Capablanca, Euwe, Alekhine, Winter u.a. mehr

Der Schachspieler Rudolf Spielmann – der letzte Romantiker. mehr

Von der Liebe zum Schach. José Raúl Capablanca. mehr

Eine tragisch-komische Episode um den Schachspieler Akiva Rubinstein. mehr

Ein Rückblick auf GM Erich Eliskases mit interessantem Bildmaterial wie z. B. das Gruppenfoto mit den Schachspielern Immo Fuss, Erno Gereben, Lajos Steiner, Esra Glass, Albert Becker, Erich Eliskases, Max Gratzinger, Josef Kolnhofer, Hans Müller, Ernst Grünfeld, Rudolf Spielmann, Siegfried Wolf und Baldur Hönlinger von 1935 in Wien. Interessant ist auch der hier gezogene Vergleich zwischen dem Schach-Weltmeister Gary Kasparov und Aljechin. mehr 

Der Kampf zwischen den Schach-Giganten Miguel Najdorf und Mikhail Botvínnik mit Notierungen von NM Hebert Pérez García. mehr

Ein Nachruf auf den argentinischen Schachspieler Héctor Decio Rossetto, der gegen Bobby Fischer ein Remis erzielte und Viktor Korchnoj besiegen konnte. Mit interessanten Bildern von  Rossetto zusammen mit den drei Schach-Weltmeistern Smyslov, Spassky und Petrosjan und vom Capablanca-Turnier 1964 gegen Sivlino García. mehr

Über das romantische Manöver des Schach-Meisters Richard Teichmann (1868 - 1925) erfahren Sie hier mehr

Ein Bericht über den Schachspieler Klaus Junge, der 1942 in Vertretung von Max Euwe in Prag gegen Alexander Aljechin spielte, und zu dem Buch von Edmund Budrich und Dietmar Schulte "Das war Klaus Junge". mehr

Miguel Najdorf (geboren 1910 in Warschau, gestorben 1997 in Malaga) gehörte zu den großen Männern der internationalen Schachszene und wurde in Argentinien ein Nationalheld. Über sein Blindspiel und die Najdorf-Variante im Schachspiel erfahren Sie hier mehr

Der sechste Sinn von Weltmeister Mijaíl Moiséyevich Botvínnik für die Gefahr im Schachspiel. mehr

Ein Brief des Schachgenies José Raúl Capablanca, der in einem Archiv in Berlin entdeckt wurde. mehr

Über das Verbot, Schach zu spielen: mehr

Mikhail Tal, der Magier von Riga, und seine Schach-Gedanken. mehr

Paolo Boi (1528 -1598) inoffizieller Schachweltmeister 1587 - 1598. mehr

Im Stile einer Schachpartie: Die Schlacht von Gaugamela. mehr

Mikhail Tchigorin und Siegbert Tarrasch beim Schachturnier 1898 in Wien. mehr

Eine Debatte im Paradies zum Thema "Was ist Schach?" Unter den Mitwirkenden: Wilhelm Steinitz, Bilguer, Greco, Damiano, Philidor, Morphy, Blackburne, Pillsbury, Nimzowitsch, Staunton, Lasker, Rubinstein, Maroczy, Tarrasch, Tschigorin, Marshall, Sämisch, Capablanca, Réti, Janowsky, Tartakower, Stein, Ragozin, Kmoch, Aljechin, Spielmann, Keres, Bogoljubov, Vidmar, Ruy López, La Bourdonnais, Carlos Torre, Znosko-Borovsky. mehr

Spiegel der Seele. Gedanken über "Schach ist wie das Leben". mehr

Die Erzählung "Eine Schachpartie" von Wilhelm Jensen (1837 - 1911). mehr

Nofretete und das Schachspiel. mehr

Raoúl Capablanca reiste 1925 nach Petersburg und Moskau. mehr

Die Katalanische Eröffnung und der Spielaufbau beim Schachturnier mit Capablanca, Dr. Tartakower, Colle, Yates und Vera Menchik. mehr

Ernesto Che Guevara (1928 - 1967) als Schachspieler und eine Begegnung mit Miguel Najdorf. mehr

In Das ewige Schachleben geht es um Michael Jimmy Rossetti und um ein Gedicht von Jorge Luís Borges. Außerdem finden wir hier den Sinnspruch Omar des Zeltmachers ( Omar Khayahan ):
Das Leben ist nichts anderes als ein riesiges Schachbrett, auf dem das Schicksal die Menschen hin und her bewegt, als ob sie Figuren wären und danach werden sie in eine Holzschachtel gelegt.  mehr

Ruy López de Segura (1540 - 1580) und die Spanische Partie, "Das Buch der freien Erfindung und die Kunst des Schachspieles” und das Schachspiel am Hofe Felipe II. von Spanien. mehr

Das tragische Ende der Schachweltmeisterin Vera Menchik (1906-1944). mehr


Schachkultur im Saarland

Seit 2008 gibt es den Verein Saarländische Schachkultur e.V. in Saarbrücken unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Ulrich Höfer. Der Verein will die Schachkultur fördern und die schachlichen Kulturwerte in der Region pflegen und erhalten. Zu diesem Zweck soll auch ein Schachmuseum eingerichtet werden. Neben der Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Schachverband 1921 e.V. und dem Deutschen olympischen Schachbund (DOSB) ist vor allem das überregionale Engagement zu begrüßen. Der Internetauftritt des Vereins präsentiert sich teils zweisprachig in deutsch und französisch. Bitte schauen Sie hier:
http://schachkultur.eu

 


Ken Whyld Association

Der Sitz der Vereinigung ist Amsterdam, Niederlande ( Jurgen Stigter ). Das Ziel dieser Vereinigung ist die bibliographische Erfassung aller Schachbücher der Welt. Die gesamte Schachliteratur soll in einer zentralen Datenbank gesammelt werden. Sie fördert außerdem die Kontakte unter den Sammlern von Schachliteratur und den Forschern und Institutionen, die sich mit Schachliteratur beschäftigen. Die Vereinigung unterstützt Veröffentlichungen über schachhistorische Themen. Vielfältige Website mit Beiträgen von Michael Negele u.a.
www.kwabc.org


Läufer im Angriff - Aquarell zum Schachspiel von Elke RehderStürmischer Angriff - Aquarell zum Schachspiel von Elke Rehder
Läufer im Angriff                                Stürmischer Angriff


 

Emanuel Lasker Gesellschaft

Emanuel Lasker war 27 Jahre lang Schach Weltmeister und außerdem Mathematiker, Philosoph, Theoretiker und Erfinder vieler Spiele. Der Verein pflegt und verbreitet das kulturelle und geistige Erbe von Emanuel Lasker und seinen Zeitgenossen in Schach, Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Geist. Der Verein gründete auch eine Initiative zur Errichtung eines Schachmuseums in Berlin zur Bewahrung und Pflege großer privater deutscher Schachsammlungen. Der Schachhistoriker, Schachbibliograph und Schachsammler Egbert Meissenburg und die Initiativgruppe Königstein ( IGK ) sind auf dieser Website mit mehreren Beiträgen vertreten. Zum 5. Symposium 1999 in Hamburg waren dank der Organisation von Egbert Meissenburg zahlreiche Mitglieder der Initiativgruppe Königstein zu Gast in meinem Atelier in Barsbüttel bei Hamburg, u.a. Dr. Thomas H. Thomsen, Königstein / Professor Dr. Gunther G. Bauer, Salzburg / Yuri Averbach, Moskau / Horst Lüders, Kiel / Koichi Masukawa, Japan / Mike Pennell, London.
www.lasker-gesellschaft.de


Der Freibauer - Aquarell zum Schachspiel von Elke RehderVerwegener Angriff - Aquarell zum Schachspiel von Elke Rehder
Der Freibauer                                    Verwegener Angriff


 

ChessBase

Die ChessBase GmbH in Hamburg ist für hervorragende Schach-Software bekannt und hat außerdem auf Ihrer Website sehr interessante Artikel zu den Themen Schach in der Kunst und in der Literatur.
Die Redaktion hat André Schulz. Empfehlen möchte ich Ihnen die Beiträge von Dr. Peter Münder zur Schachnovelle von Stefan Zweig mehr

und zur Ausstellung SCHACHPARTIE DURCH ZEITEN UND WELTEN im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg 2005. mehr

Siegfried Schönle

ist wie Egbert Meissenburg ein exzellenter Kenner der Schachliteratur. Insbesondere die Schriften Jean Pauls enthalten zahlreiche Bezüge zum Schachspiel.  Siegfried Schönle hat uns diesen Schatz auf der Homepage von Gerhard Josten ausgebreitet  mehr

Im April 2009 fand in Erlangen ein sehr interessantes Schach-Symposium statt, an dem auch Siegfried Schönle aktiv beteiligt war. Ich möchte hier allen Schachfreunden, die nicht nur am Schachsport interessiert sind, sondern auch an kulturellen und literarischen Themen das Programm dieses Symposiums vorstellen. Vielleicht erwecke ich hierdurch noch mehr "Hunger" nach einzelnen Themen bzw. Dozenten zu recherchieren.

SCHWARZ-WEISSE WELTEN
SCHACH IN LITERATUR, KUNST UND KULTUR

1. bis 3. April 2009
Erlangen, Aula im Egloffsteinischen Palais der Volkshochschule, Friedrichstr. 17

I. Teil: Spielarten: Schach, Genres und Schreibweisen

Claudia Ott: Der Zug des Affen. Schach in der arabischen Literatur

Justin Vollmann: Schachszenen in der mittelhochdeutschen Epik

Hans Richard Brittnacher:"Gardez la dame!" – "Cherchez la femme!" Das Schachspiel als Strukturmodell für Thriller und Kriminalroman

II. Spielzüge: Schachkalkül und -repräsentation

André Otto: Zur Dimensionalität des Schachspiels in Lewis Carrolls Through the Looking-Glass

Hinrich Hudde: "Zweispringerspott": Die Schachpartie in Samuel Becketts Roman Murphy

Alexander Belobratow: Schachdarstellung in der deutschsprachigen und russischen Prosa der 1930er Jahre

Ulrich Ernst: Ludistische Erzählkonzepte im experimentellen Roman


III. Spielfelder: Schach in politisch-ideologischen Diskursen

Dietmar Peil: Das Schachspiel in der politischen Metaphorik

Markus May: Die Kunst des Schachs im napoleonischen Zeitalter. Wilhelm Heinses Roman Anastasia und das Schachspiel

Horst Weich: Schach als Schule des Lebens? Zu Ideologie und Ästhetik bei Fernando Pessoa

Leonard Olschner: Wolfgang Kohlhaases Hörspiel Die Grünstein-Variante und das Holocaust-Verständnis der DDR

Siegfried Schönle: Schach und Moral in Drucken der Barockzeit. Fundstücke eines Sammlers


IV. Spielregeln: Schach und Diskursordnungen

Barbara Holländer: Das Schachspiel als Fokus einer enzyklopädischen Ordnung mittelalterlichen Wissens

Hanna Eglinger: Spieler oder Spielfigur? Schach als epistemologisches Modell in skandinavischer Gegenwartsliteratur

Hans Petschar: Das Schachspiel – ein historischer Welt- und Wissensraum


V. Spielsteine: Schachästhetik

Tobias Janz: "Chess-Pieces" – Schach in der musikalischen Avantgarde

Erika Greber: Der Schwarz-Weiß-Film im Schachfieber (Vsevolod Pudovkin)

Ernst Strouhal: Hartwigs Problem. Bauhaus-Ästhetik am Beispiel des Schachspiels

Hans Holländer: Schachlabyrinthe der Malerei im 20. Jahrhundert


Veranstalter:
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg
Prof. Dr. Erika Greber und PD Dr. Markus May
Lehrstuhl für Komparatistik

 

Schach-Absturz - Aquarell zum Schachspiel von Elke RehderSchutzbedürftiger Bauer - Aquarell zum Schachspiel von Elke Rehder
Schach-Absturz                                  Schutzbedürftiger Bauer

 

 

Harald E. Balló

Sehr zu empfehlen sind auch die umfangreichen Seiten der Schach-Bibliographie von Harald Balló. Hier finden Sie auch interessante Informationen zur Geschichte des Schachspiels.
www.ballo.de

Gerhard Josten

hat eine Internetseite mit hervorragenden Beiträgen internationaler Experten. Um Ihnen den Besuch dieser interessanten Homepage schmackhaft zu machen möchte ich hier kurz einen Überblick über die Themen geben:

Egbert Meissenburg:
Some facts, dates and bibliographic informations concerning the Initiative Group Königstein (IGK)

Yuri Averbakh, Moscow, 1999

Peter Banaschak, 30 May 2000: 
Chinese-Western contacts and chess

Pavle Bidev, Yu Igalo, 1987:
HOW I REORIENTATED MY CHESS BELIEFS

Ricardo Calvo, Madrid, 1996:
SOME FACTS TO THINK ABOUT

Jean-Louis Cazaux, Toulouse, 2001:
IS CHESS A HYBRID GAME?

Gianfelice Ferlito and Alessandro Sanvito:
Origins of ChessProtochess, 400 B.C. to 400 A.D.

Gerhard Josten, Cologne, 2001:
Chess – a living fossil

Victor Keats, London, 1993:
IS CHESS MENTIONED IN THE TALMUD?

Alex Kraaijeveld: BOARD GAMES STUDIES 3, 2000:
Origin of chess - a phylogenetic perspective 

Egbert Meissenburg, Seevetal, 1998:
THE STATE OF CHESS RESEARCH

Joseph Needham, Cambridge, 1962:
THOUGHTS ON THE ORIGIN OF CHESS

Myron J. Samsin, Ottawa, 2002:
PAWNS AND PIECES - TOWARDS THE PREHISTORY OF CHESS

Kenneth Whyld, Caistor, Great Britain, 1996:
THE BIRTHPLACE OF CHESS - Some Reflections

Wenn Sie jetzt Appetit auf den Inhalt bekommen haben, besuchen Sie bitte die Seite von Gehard Josten www.schachquellen.de

Das Rätsel um das sogenannte Schachgemälde eines gewissen Anthony Rosenbaum konnte noch nicht ganz abschließend geklärt werden. Jedoch ist es Gerhard Josten unter Mitwirkung von Frank Meyer in detektivischer Kleinarbeit gelungen, Licht in die dunkle Angelegenheit zu bringen. Ein Artikel hierzu erschien auch im Juli 2009 in der Rochade Europa. Über den Kontakt mit Frank Mayer war auch ich in dieser Angelegenheit aktiv geworden und stellte zunächst die Vermutung auf, dass es sich bei diesem Bild auch um eine Lithographie handeln könnte, die vielleicht später mit Eiweiß geschönt, d. h. übermalt wurde.

Das Bild zeigt im Vordergrund zwölf bekannte Schachspieler um den Hamilton-Russel Cup gruppiert: Henry Edward Bird, Joseph Henry Blackburne, Richard Dawson, Charles Godfrey Gumpel, Bernhard Horwitz, Johann Jakob Lowenthal, George Alcock Macdonnell, James Mason, Anthony Rosenbaum, Wilhelm Steinitz, George Walker und Johannes Hermann Zukertort. mehr

 

 

Einbanddeckel Künstlerbuch Schachwelt von Elke RehderSeite aus dem Künstlerbuch "Schachwelt" von Elke Rehder
Einbanddeckel des Künstlerbuches     Seite aus dem Künstlerbuch "Schachwelt"

 

Bauernlawine - Aquarell zum Schachspiel von Elke RehderGegenstoß - Aquarell zum Schachspiel von Elke Rehder
Schach - Bauernlawine                     Schach - Gegenstoß


Schachsammlung Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek

Dank der Schenkungen von Wilhelm Maßmann und Gerd Meyer verfügt die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek über die wohl größte in öffentlichem Besitz befindliche Sammlung von Schachliteratur in Deutschland. Das Buch von Siegfried Schönle "Schachschätze aus Lübeck" möchte ich an dieser Stelle empfehlen. Es ist ein Erinnerungsbuch an den 1994 leider verstorbenen Schachsammler Gerd Meyer aus Lübeck, der einer der ersten Abonnenten der Elke Rehder Presse war.

Schachschätze aus Lübeck
Gerd Meyer (Lübeck)
Erinnerungsbuch zum 75-jährigen Geburtstag
aus der Reihe Schach-Forschungen N° 26
Verfasser: Siegfried Schönle, Kirchweg 70, 34119 Kassel
Imprimatur: Egbert Meissenburg, Elbdeich 164, 21217 Seevetal
Erscheinungsjahr: 2004. ISBN 3-921996-62-X

Die Kieler Sammlung umfasst mehr als 13.000 Bände. Im Jahre 2000 ist ein gedruckter Katalog des gesamten Schachbuchbestandes erschienen. Der Katalog wurde von Horst Lüders und Christine Möhle bearbeitet und enthält die Schachbibliotheken Wilhelm Maßmann und Gerd Meyer in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek mit den Neuerwerbungen, Ergänzungen und Nachträgen bis Oktober 1999. ISBN 3-9806906-1-X

Dieser Katalog der Schachbücher ist jetzt auch in einer frei zugänglichen Datenbank im Internet einzusehen. Hier geht es zum Kieler Schachkatalog



Ausstellung "Landesweit" der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek


Die Ausstellung "Landesweit" zeigte vom 22. März bis 24. Mai 2009 Neuerwerbungen der Landesgeschichtlichen Sammlung aus 25 Jahren. Der Ausstellungskatalog wurde zusammengestellt von Jens Ahlers, Hans-Günther Andresen, Dieter Lohmeier und Bärbel Manitz. Das großformatige Buch umfasst 224 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. ISBN 978-3-941713-03-1


Schachnovelle mit Holzschnitten von Elke Rehder. Doppelseite aus dem Katalog der Ausstellung "Landesweit" in der Landesbibliothek in Kiel


Der Verein Historische Landeshalle für Schleswig-Holstein e.V. und die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek luden zur Ausstellungseröffnung am 22. März 2009 ein. Begrüßung durch Herrn Dr. Jens Ahlers und Dr. Jürgen Falkenhagen. Grußwort von Staatssekretär Heinz Maurus und Einführung von Prof. Dr. Dieter Lohmeier. Die Landesgeschichtliche Sammlung, die Pinakothek der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek in Kiel für Geschichte und Kulturgeschichte des Landes Schleswig-Holstein zeigt in dieser Ausstellung die Neuerwerbungen aus den Jahren 1981 bis 2005, in denen die Kunsthistorikerin Frau Dr. Renate Paczkowski die Landesgeschichtliche Sammlung leitete.

In der Sammlung der Landesbibliothek befinden sich über 60 Künstlerbücher, von denen in dieser Ausstellung neun gezeigt werden. Ausgestellt und im Katalog abgebildet ist auch die Mappe mit 6 Farbholzschnitten von Elke Rehder zur Schachnovelle von Stefan Zweig. Die Mappe erschien 1996 in 
der Elke Rehder Presse in Barsbüttel in einer nummerierten und signierten Auflage von 36 Exemplaren. Der Direktor der Landesbibliothek Herr Dr. Jens Ahlers schreibt in dem genannten Ausstellungskatalog hierzu folgendes:

"Elke Rehder veröffentlicht seit 1993 Künstlerbücher. Sie hat sich mehrfach mit dem Schachspiel beschäftigt und versucht, literarische Ausdruckformen bildnerisch umzusetzen. So entstand unter anderen Werken zum Thema Schach 1996 diese Mappe mit 6 Farbholzschnitten. Unter den von ihr stammenden Werken besitzt die Landesbibliothek auch ihr erstes Künstlerbuch "Schach - ein Gesellschaftsspiel" von 1993 ..."


Die Schachnovelle von Stefan Zweig mit Holzschnitten von Elke Rehder.
Detail aus der Ausstellung "Landesweit" in Kiel

 

 



Elke Rehder - Kulturgesellschaft Europa

eine zeitgenössische Dokumentation, eine künstlerische Aufarbeitung, viele Erwartungen an Europa. Hamburg, Struck 1992. ISBN 3-922664-04-0


Statements aus dem Buch (Auswahl)

Europa wird nur dann eine Zukunft haben, wenn es sich auf seine kulturellen Traditionen besinnt, die letztlich auch seine Identität ausmachen. Nur das Bewußtsein der kulturellen Einheit in der herrlichen Vielfalt wir uns Europäer in die Lage versetzten, die schweren Aufgaben der Zukunft zu bewältigen.

Prof. Justus Frantz, Schleswig-Holstein Musik Festival

Kunst und Kultur stellen heute mehr den je eine internationale Sprache dar. Nicht vermag die Integration der Völker und die Toleranz unter ihnen mehr befördern, als eine lebendige Kunst und Kultur.

Valentin Rothmaler, BBK Bundesverband Bildender Künstler in Schleswig-Holstein

Für die Künstler ist die gemeinsame Sprache der Kunst eine selbstverständliche Tatsache. Die Künstler sind traditionsgemäß, von ihrem Denken und von ihrem Handeln her bestimmt, die Vorreiter eines neuen Europas.

Dr. Jean-Christophe Ammann, Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main

Ein Europa in Frieden und Freiheit ist der Garant für die Erhaltung vielfältiger Kulturen in Europa; Bestrebungen nach Monokultur in Europa gefährden Frieden und Freiheit in der Welt.

Bence Fritzsche, Chefredakteur der Zeitschrift "atelier", Köln

Die Stärke Europas ist die gewachsene kulturelle Vielfalt. Sie ist der kreative Humus, den wir anderen Kontinenten voraus haben. Sie wird Europa befähigen, auch im 21. Jahrhundert eine entscheidende Rolle zu spielen. Allen Vereinheitlichungsbestrebungen auch auf diesem Gebiet zum Trotz: man muss die kulturelle Vielfalt unbedingt erhalten und fördern.

Dr. Christa Maar, Chefradaktion PAN, München

Das gemeinsame Europa wird gelingen, wenn die Nationalstaaten immer unwichtiger und die neuen Kulturregionen immer wichtiger werden.

Siegfried Hummel, Kulturreferent der Landeshauptstadt München

Die Fremdheit, nicht die viel beschriebene Nähe kultureller Traditionen in Europa ist der Anstoß zum Lernen, zur Grenzüberschreitung, zu Interkulturalität. Humane und zivile Gesellschaften entstehen nicht durch vorgespiegelten Gemeinschaftssinn, sondern durch Verständnis und Akzeptanz der wirklichen Unterschiede.

Prof. Dr. Dr. Peter Alheit, Kultursoziologe, Bremen

Ohne seine kulturellen Energien hätte Europa nach dem deutschen faschistischen Terror sein Selbstbewußtsein nicht wiedererlangt, nicht den Frieden in der Nachkriegszeit gesichert und schließlich nicht die Mauern zerbrochen und in einer friedvollen Revolution Zukunft gewinnen können. Ohne künstlerisches Schaffen gibt es kein menschenwürdiges Europa.

Dr. Olaf Schwencke, Präsident der Hochschule der Künste, Berlin

Es gibt keine dauerhafte ökonomische Entwicklung, keinen sozialen Fortschritt, keine stabile Demokratie, keinen Frieden in der Welt ohne eine Entfaltung selbstbewußter und sich gegenseitig befruchtender Kulturen.

François Mitterand, französischer Staatspräsident